Am Sonntag, den 27. September, stand für die Hohnstorfer Basketballer das erste Heimspiel der Saison auf dem Programm. Zu Gast war die BG True Lions aus Ebstorf/Uelzen. Vor gut gefüllten Rängen entwickelte sich eine faire und engagierte Partie.
Für unseren neuen Trainer Michael Schölzel war es gleichzeitig das erste Spiel an der Seitenlinie. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit soll künftig auch die Förderung der Jugend sein. Umso erfreulicher, dass alle Spieler ausgeglichene Spielzeiten bekamen und ihren Beitrag zum Spiel leisten konnten. Besonders Mika Bockelmann zeigte eine starke Leistung und setzte immer wieder gute Akzente.




Auch als Mannschaft zeigte Hohnstorf über weite Strecken eine gute Leistung. Defensiv wurde insgesamt sehr ordentlich gearbeitet. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, bei denen die True Lions etwas zu viel Platz für Würfe von außen bekamen, stellte sich die Hohnstorfer Verteidigung immer besser auf den Gegner ein und machte es den Gästen zunehmend schwer, zu einfachen Punkten zu kommen.
In der Offensive war dagegen noch etwas Luft nach oben. Einige einfache Punkte wollten an diesem Nachmittag einfach nicht fallen. Zudem fehlte phasenweise etwas die Struktur, wodurch gute Möglichkeiten nicht immer konsequent ausgespielt werden konnten. Gerade hier zeigt sich aber auch, woran in den kommenden Wochen weiter gearbeitet werden kann.
Trotz des Rückstands blieb die Mannschaft engagiert und kämpfte bis zum Schluss. Hohnstorf hat sich gegen einen guten Gegner ordentlich präsentiert und nie aufgegeben. Das Endergebnis von 54:68 fiel dabei etwas deutlicher aus, als es der Spielverlauf über weite Strecken vermuten ließ. Mit einer besseren Chancenausbeute wäre an diesem Nachmittag durchaus noch mehr möglich gewesen.
Ein Dank geht an die BG True Lions für ein faires und sportliches Spiel sowie an das Schiedsrichtergespann, das die Partie souverän und unaufgeregt leitete. Ebenso freuen wir uns über die gute Unterstützung von den Rängen, die für eine schöne Atmosphäre beim ersten Heimspiel der Saison sorgte.
Auch wenn am Ende eine Niederlage steht, gibt es viel Positives, auf dem sich aufbauen lässt: eine engagierte Mannschaft, eine insgesamt starke Defensive, eine breite Beteiligung aller Spieler und junge Spieler, die Verantwortung übernehmen. Dazu kommt ein neuer Trainer, der bereits erste Impulse setzt.
Die Richtung stimmt also. Jetzt heißt es, die positiven Ansätze mitzunehmen, weiter zusammenzuwachsen und an den kleinen Stellschrauben zu drehen. Dann ist in den kommenden Spielen sicherlich noch einiges möglich.

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