Kategorie: Senioren

Alles zum Seniorenbereich

  • NBV X TuS Hohnstorf

    NBV X TuS Hohnstorf

    Am 23. und 24. November 2024 fand in der Sporthalle Hohnstorf ein 3×3-Basketballturnier statt, das durch die gute Organisation von Lennart Sandrock vom Niedersächsischer Basketballverband und Tobias Schlender, Abteilungsleiter der Basketballabteilung ermöglicht wurde.

    Am Samstag zeigten die Nachwuchstalente aus Jahrgängen der U14 und U16 ihr Können. Aus den Reihen der Hohnstorfer waren die Teams „Die Rizzler“ und „Alphas“ an den Start gegangen. Bei „Die Rizzler“ spielte mit Maila Selke eines von zwei Mädchen an diesem Tag mit und zeigte den Jungs, dass auch Mädchen richtig gut Basketball spielen können. Den Turniersieg holte sich das Team aus Bremerhaven, die „Eisbären Academy“ in einem spannenden Finale gegen die Gastgeber „Alphas“. Die Fans sahen viele tolle Spiele und zufriedene und glückliche Kids. Insgesamt sind elf Teams in zwei Gruppen an den Start gegangen.

    Am Sonntag waren dann die Herrenmannschaften dran. Hier starteten acjt Mannschaften von U18, über Hobbyteams, bis hin zu einem sehr ambitionierten Team aus Zwanenburg. Zwanenburg ist in der Nähe von Amsterdam. Gespickt war das Team mit jungen oldenburgern Talenten und einen Niederländer. Für Hohnstorf starteten insgesamt drei Teams. „Hohnstorf Dunk Dynasty“ erreichte das Finale, während „Hohnstorf Hobby 1“ und „AirBallers Hohnstorf“ ebenfalls starke Leistungen ablieferten. „Hohnstorf Hobby 1“ konnte sich über den Gruppensieg der Gruppe B freuen, traf im Halbfinale auf die Hohnstorfer Dunk Dynaty Der Sieger bei den Herren war das Team „Zwanenburg“.

    Ein großer Dank gilt allen, die dieses Turnier möglich gemacht haben. Ob beim Kampfgericht, im Verkauf, als Schiedsrichter oder weiteren Unterstützer – ohne euch wäre dieses Event nicht möglich gewesen!

    Abgerundet wurden diese beiden Tage durch eine, wie immer, gute Fanbase. Denn die Basketball-Community in Hohnstorf sorgte an beiden Tagen für tolle Stimmung und einen würdigen Rahmen. 🏀

    https://play.fiba3x3.com/events/e832fa65-09bb-453f-a659-56fbe7fc4da0/schedule

  • Hohnstorfs 1. Herren starten mit einem Arbeitssieg in die Saison. 

    TuS Hohnstorf/Elbe I vs. Bremerhaven United II

    Endergebnis 75:46 (19:9;19:12;15:13;22:12)

    Verzichten musste Coach Schlender auf Geithner, Hanusa, Köpcke sowie Rebner. Damit war das Team unter dem Brett nicht optimal besetzt. Das war vor allem in der Reboundarbeit spürbar.

    „Ein hartes Stück Arbeit war das heute“, so Bigmen Mey nach dem Spiel. Das gesamte Spiel war geprägt von vielen Fouls und harter Defensivarbeit. Es dauerte auch drei Minuten ehe der erste Korb der Partie fiel. Mey selbst war es, der den Bann brach. „Ein Punktspiel ist dann doch intensiver als unsere Trainingsspiele“, so Seemann, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückte und mit 20 Zählern Topscorer war. 

    Bereits im ersten Abschnitt erzielte er zehn der 19 Punkte. Unnachahmlich war sein Zug zum Korb und meist waren es Fouls, mit der man ihn und seine Mitstreiter stoppen musste. 

    Auch im zweiten Viertel zogen die Hohnstorfer stets zum Korb und brachten Bremerhaven in Verlegenheit. Allein 13 Freiwürfe waren es dort. Die gute Quote von der Linie an diesem Tag (16 aus 24 – 67%) half dann auch, sich weiter abzusetzen. 

    Kurz vor der  Halbzeit stellte Hohnstorf dann noch die Defensive um, Bremerhaven wusste sich mit teilweise akrobatisch unfassbaren Würfen zu helfen.

    Mit Beginn des dritten Viertels verletzte sich leider Jan Kohlmeyer am Knöchel. Für ihn war die Partie beendet. Im weiteren Verlauf konnten Schnellangriffe in Punkte umgemünzt werden und das war auch einer der Schlüssel zum Sieg.

    Finn Lindenberg konnte an diesem Tag einen tollen Einstand feiern und entlastete Nick Möller phasenweise auch auf der Aufbauposition sehr gut. 

    Im letzten Durchgang waren bei Bremerhaven United auch die meisten Spieler mit so vielen Fouls belastet, dass weitere Fouls eine Unterzahl bedeuten könnten. Drei Spieler beendeten das Spiel mit vier Fouls, einer musste sogar vorzeitig das Spiel beenden.

    „Am Ende sahen die Zuschauer nochmals, dass wir heute, wie geplant, 40 Minuten Tempo und Energie aufs Feld bringen wollten“, so ein sichtlich zufriedener Coach.

    Für den TuS siegten: Seemann 20, Mey 13, Koal 11, K.Kohlmeyer 10, Lindenberg 8 (2 Dreier), Möller 7 (1 Dreier), Förster 5 und J. Kohlmeyer 1.

  • Testspiel Herren

    Am Dienstagabend reiste eine Delegation aus Hohnstorf zum „Auswärtstestspiel“ nach Lüneburg, um sich mit dem MTV zu messen. Für die meisten Spieler war die Anfahrt kürzer als zum Training, da fast alle mittlerweile in Lüneburg wohnen. Dort erwartete uns eine junge und athletische Mannschaft, die uns von Beginn an unter Druck setzte. „Masse ist Macht“, doch in den ersten Minuten schien das nicht zu gelten, denn wir starteten alles andere als optimal in das Spiel. Der MTV spielte schnell, generierte einige Fastbreaks, und so endete das erste Viertel mit 21:10 zugunsten der Gastgeber.

    Nach diesem schwachen Start stellten wir unsere Verteidigung auf eine Zonen-Defense um, was sofort Wirkung zeigte. „Defense wins games“, sagt man, und tatsächlich konnten wir bis zur Halbzeit auf 31:34 verkürzen. Doch das Spiel blieb hektisch, da viel Druck auf unseren Ballvortrag ausgeübt wurde. Oftmals dauerte das Offensivspiel abseits des Balles zu lange, was uns wertvolle Punkte kostete. Dennoch kämpften alle aufopferungsvoll, getreu dem Motto: „Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“

    Einen großen Anteil an der Aufholjagd hatte Jan Kohlmeyer, der unermüdlich arbeitete und insgesamt 14 Punkte beisteuerte. Besonders im zweiten Viertel war er kaum zu stoppen und erzielte alleine 9 Punkte, die unser Team zurück ins Spiel brachten. Sein Einsatz und Kampfgeist waren der Motor, der uns wieder in Schlagdistanz brachte.

    In den letzten fünf Minuten des Spiels blieb es spannend. Obwohl wir meist eine kleine Führung behaupten konnten, gelang dem MTV der Ausgleich zum 53:53. Doch dann übernahm unser Routinier Paul das Spielgeschehen, erzielte schnelle vier Punkte und sorgte damit für die nötige Ruhe im Team. Nick, Mey und Förster punkteten weiter, und am Ende stand ein hart erkämpfter 60:64-Auswärtssieg für Hohnstorf auf der Anzeigetafel.

    Ein besonderes Highlight setzte Kai im dritten Viertel und zu Beginn des letzten Viertels, als er drei Dreier in Folge traf, teilweise sogar aus Fastbreaks heraus. Es war ein wahres „Feuerwerk jenseits der Dreipunktelinie“ und zeigte einmal mehr, dass „Trefferquote kein Glück ist, sondern Können.“

    Nach dem Spiel ließen beide Teams das Geschehen bei einer Hopfenschorle ausklingen – ein wohlverdienter Abschluss eines intensiven Basketballabends. Doch eines ist sicher: „Das nächste Spiel ist immer das schwerste“, und darauf gilt es sich nun vorzubereiten.